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25th Monte-Carlo Backgammon World Championship (Grand Hotel Monte-Carlo, Monaco , 10 - 16 Juli 2000)Katie Scalamandre aus den USA ist die dritte Frau, die den Weltmeistertitel im Backgammon erringt. 1973 gewann Carol Crawford die Weltmeisterschaften in Las Vegas und 1981 gewann Lee Genud den Titel in Monte-Carlo. 267 Top-Backgammonspieler in der Championship-Klasse formten das stärkste je dagewesene Feld in Monte-Carlo. |
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Im Semifinale gegen den Griechen George Vadiakas doppelte Katie Scalamandre beim Matchstand von 21:21 (im 23-Punkte Match) etwas spät.. |
Pos. 1: 23-Punkte Match Weiß am Wurf. Wie lautet die korrekte Dopplungsentscheidung? |
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| Pos. 1: George erkannte richtig, dass er nicht mehr die für ein Take geforderten 31.5% Gewinnchancen hatte. Schwarz hat ca. 29% Gewinnchancen in der Problemposition. Im folgenden Spiel zeigte Katie dem Griechen, wie man werfen muss, wenn man Weltmeister werden will. Mit 2-2, 6-6, 5-5, 2-2, 4-4, 3-3, 6-6 katapultierte sich Katie ins Finale. | ||||||
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| Im anderen Semifinale konnte der 23jährige Däne Thomas Holm den
jungen Deutschen Christian Liebe-Harkort bezwingen.
Das über Kameras in den großen Saal übertragene Finale zwischen Katie Scalamandre und Thomas Holm wurde durch Paul Magriel kommentiert und der Ex-Weltmeister 1978 bekam genügend Möglichkeiten, seine Stimme zu heben. Thomas Holm führte mit 11-3, als er versuchte, seine Führung durch Ablehnen von Takes zu verteidigen. Als Beispiel ist in Diagramm #2 die dritte Position dargestellt, in der Thomas Holm eine Dopplung fälschlicherweise ablehnte. Pos. 2: Weiß führt im Rennen mit
nur einem Pip (144:145) und kann nur auf Grund seiner guten
Angriffschancen doppeln. Schwarz kann ca. 36% der Spiele (ohne
Dopplungseinsatz) gewinnen und hat ein klares Take. |
Pos. 2: 25-Punkte Match Weiß am Wurf. Wie lautet die korrekte Dopplungsentscheidung? |
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| Pos. 3: Weiß hat einen Stein auf der Bar und der Gewinnplan von Schwarz ist,
die drei hinteren Steine so schnell wie möglich nach Hause zu fahren.
Schwarz muß sie Steine zusammen als Team nach Hause führen. Als Team
sind die Steine stark, während ein einzelner zurückgelassener Stein
leicht zum Spielball des Gegners werden kann. Weiß besitzt einen
gestripten (auf dem Punkt sind nur zwei Steine) Außenfeldpunkt und muß
bei einem Treffer den Punkt aufgeben und zwei Blots hinterlassen, falls er
schlagen will. Umso mehr Steine Schwarz im Außenfeld ausgestreut hat,
desto mehr Trefferchancen besitzt er nach einem Schlagen von Weiß. Aus
den genannten konzeptionellen Gründen (Kontrolle und Teamstärke) ist
20/15 20/16 klar der beste Zug.
Holm versäumte es, diesen Zug zu spielen, ließ einen Stein im Haus von Weiß zurück, konnte diesen nach dem erneuten Tanzen von Weiß nicht ins Außenfeld spielen (2-2), wurde im Außenfeld getroffen (5-2) und hatte keine Kontrolle mehr über das Außenfeld. |
Pos. 3: 25-Punkte Match Schwarz muß 5-4 ziehen. |
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| Katie gewann dieses wichtige Spiel. Im 30. Spiel führte Katie mit
23-20, als Thomas Holm eine sich ergebende Position lange studierte. Sollte er doppeln, oder nicht?
Pos. 4: Die Problemposition ist sehr interessant, da sie als Referenz-Position
(=Position, die als Fallbeispiel dient) fungieren kann. Nach der Analyse des Finales mit Snowie 3 war Katie Scalamandre Favorit, das Match zu gewinnen. Katie hielt immer Ausschau nach dem knackigsten Zug, wurde nie nervös und verlor auch nie die Konzentration. Katie Scalamandre heißt die verdiente Siegerin der Weltmeisterschaften 2000! Chapeau! |
Pos. 4: 25-Punkte Match Schwarz am Wurf. Wie lautet die korrekte Dopplerentscheidung? |
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| Die Ergebnisse der 25. Weltmeisterschaften von Monte-Carlo: | ||||||
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Championship (267) Main: 1. Katie Scalamandre (USA) 2. T. Holm (Denmark) 3. Chr. Liebe-Harkort (Germany) 3. G. Vadiakas (Greece) 1st Consol.: 1. S. Vahab (Israel) 2. H. Lyyjynen (Finland) 3. Mika Lidov (USA) 3. Mario Sequeira (Portugal) 2nd Consol.: 1. H. Edy (Austria) 2. F. Gousseinov (Azerb.) 3. Neil Kazaross (USA) 3. Paul Magriel (USA) Last Chance: 1. R. Almeida (Brazil) 2. P. Lamford (England) Ladies Prize: Katie Scalamandre (USA) Intermediate Flight (114) |
Beginners (51) Main: 1. Axel Stürmer (Germany) 2. Michele Mannu (Italy) 3. J. Lindgaard (Denmark) 3. Marion Eber (South Africa) 1st Consol.: 1. Boris Gourov (Russia) 2. T. Hollander (Denm.) 3. Marianne Husum (Norway) 3. Ryan Eber (South Africa) 2nd Consol.: 1. T. Meyer (Switz.) 2. H. Hansen (Denmark) 3. M. Meesha (Russia) 3. Eli Mograbi (Israel) Last Chance: 1. L. Kikvadze (Georg.) 2. R. Willems (Holland) Ladies Prize: Marion Eber (South Africa) $1,000 SuperJackpot (128) |
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